Therapie

Wen behandeln wir?

Kinder, Jugendliche & Erwachsene

Praxis Susann Albrecht Sprachtherapie-Ecke

Logopädie 

  • Sprach- und Sprechentwicklungsstörungen
  • Störungen des Zusammenspiels der Muskulatur des Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereiches (myofunktionelle Störung)
  • Stottern / Poltern
  • Lese-Rechtschreibschwäche (LRS)
  • Näseln
  • Kinder mit geistigem und körperlichem Förderbedarf
  • Auditive Wahrnehmungsstörungen
  • Stimmstörungen
  • Lautbildstörungen
  • neurologische Erkrankungen z.B. Schlaganfall, MS, M.Parkinson
  • Sprach- und Sprechstörungen
  • Schluckstörungen
  • kognitive Dysphasie

Ergotherapie

  • Hirnleistungstraining
  • Training sozialer und emotionaler Kompetenzen
  • Förderung kognitiver Fähigkeiten
  • Training sensomotorischer Fähigkeiten, wie Kraft, Ausdauer & Wahrnehmung
  • Schmerzbehandlung
  • Narbenbehandlung
  • Therapie bei Lerndefiziten, Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten
  • Vorschultraining
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining
Praxis Susann Albrecht Pflanzendeko
  • Eltern und Angehörige unserer Patienten
  • behandelnde und verordnende Ärzte
  • Ergo- und Physiotherapeuten
Von welchen Zusatzangeboten können Sie profitieren?
Praxis Susann Albrecht Sportraum 2
  • Therapie von Sprech- und Gesangstimmen
  • Tipps für Lehrer, Erzieher und Vielsprecher
  • Musiktherapie
  • Peter Hess® Klangmassage
  • Entspannungsverfahren
  • Bio-/ Neurofeedback
  • LRS-Training – Schröpftherapie
  • Schwingungstherapie mit der Schumann-3D-Platte
  • Elektrotherapie
Praxis Susann Albrecht Leuchtschild
  • Stimmprävention für Lehrer Erzieher und Therapeuten
  • Früherkennung von Sprachstörungen im Vorschulalter 
  • Sprachentwicklung bei Kindern für Erzieher
  • Schluckstörungen bei Pflegefälle
  • Weiterbildungen für Ärzte auf Anfrage

Therapien verständlich erklärt

Klicken Sie auf ein Thema, um mehr darüber zu erfahren.

Logopädische Therapien

Manche Kinder beginnen später zu sprechen, bilden Laute nicht richtig oder haben Schwierigkeiten, Wörter und Sätze altersgerecht zu verwenden. Auch das Sprachverständnis kann betroffen sein – das Kind hört zwar, versteht aber Inhalte, Aufforderungen oder Zusammenhänge noch nicht sicher.

In der logopädischen Therapie wird spielerisch und individuell daran gearbeitet, Sprache besser zu verstehen, Laute korrekt zu bilden, den Wortschatz zu erweitern und Grammatik sicherer anzuwenden. Ziel ist es, das Kind in seiner sprachlichen Entwicklung zu unterstützen und ihm mehr Sicherheit im Alltag, in der Kita oder in der Schule zu geben.

Typische Anzeichen können sein:

  • verspäteter Sprachbeginn
  • undeutliche Aussprache
  • Schwierigkeiten beim Satzbau
  • geringer Wortschatz
  • Probleme beim Verstehen von Sprache
  • Frust, weil das Kind sich nicht gut ausdrücken kann

Stottern und Poltern gehören zu den sogenannten Redeflussstörungen. Beim Stottern kommt es häufig zu Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden beim Sprechen. Beim Poltern ist das Sprechen oft sehr schnell, undeutlich oder schwer verständlich.

In der Therapie geht es nicht darum, Druck aufzubauen oder „perfektes Sprechen“ zu erzwingen. Vielmehr wird gemeinsam daran gearbeitet, den Redefluss bewusster wahrzunehmen, Sprechsituationen sicherer zu meistern und die Kommunikation im Alltag zu erleichtern.

Gerade bei Kindern ist ein ruhiger, verständnisvoller Umgang besonders wichtig. Die Therapie kann helfen, Ängste abzubauen und das Selbstvertrauen beim Sprechen zu stärken.

Wenn Kinder Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben, kann das verschiedene Ursachen haben. Häufig hängen diese Probleme mit der sprachlichen Verarbeitung, der Lautwahrnehmung oder dem sicheren Erkennen und Unterscheiden von Lauten zusammen.

In der logopädischen Therapie werden wichtige Grundlagen für Lesen und Schreiben trainiert – zum Beispiel das genaue Hören von Lauten, das Erkennen von Silben, die Verbindung von Lauten und Buchstaben oder die sprachliche Merkfähigkeit.

Ziel ist es, Kinder gezielt zu unterstützen und ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Sprache, Lesen und Schreiben zu geben.

Eine Stimmstörung kann sich durch Heiserkeit, schnelle Ermüdung der Stimme, Räusperzwang, Druckgefühl im Hals oder eine eingeschränkte Belastbarkeit der Stimme zeigen. Besonders betroffen sind Menschen, die beruflich viel sprechen – zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen, Verkäufer, Trainer oder Menschen in beratenden Berufen.

In der logopädischen Stimmtherapie wird daran gearbeitet, die Stimme gesünder und ökonomischer einzusetzen. Dazu gehören Übungen zur Atmung, Körperhaltung, Stimmgebung und Wahrnehmung.

Ziel ist eine belastbare, klare und möglichst beschwerdefreie Stimme im Alltag und Beruf.

Eine Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die zum Beispiel nach einem Schlaganfall, einer Hirnverletzung oder bei neurologischen Erkrankungen auftreten kann. Betroffene wissen oft, was sie sagen möchten, finden aber die passenden Wörter nicht oder haben Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen, zu lesen oder zu schreiben.

Die logopädische Therapie hilft dabei, sprachliche Fähigkeiten zu verbessern oder alternative Kommunikationswege aufzubauen. Dabei werden auch Angehörige einbezogen, damit Kommunikation im Alltag wieder besser gelingen kann.

Ziel ist es, Teilhabe, Selbstständigkeit und Lebensqualität bestmöglich zu unterstützen.

Bei einer Dysarthrie ist nicht die Sprache selbst gestört, sondern die Steuerung der Sprechbewegungen. Das kann zum Beispiel nach einem Schlaganfall, bei Parkinson, Multipler Sklerose oder anderen neurologischen Erkrankungen auftreten.

Die Stimme klingt dann häufig leise, verwaschen, angestrengt oder schwer verständlich. In der Therapie werden Atmung, Stimme, Artikulation und Sprechtempo gezielt trainiert.

Ziel ist es, die Verständlichkeit zu verbessern und den Betroffenen mehr Sicherheit in Gesprächen zu geben.

Schluckstörungen können nach Schlaganfällen, Operationen, neurologischen Erkrankungen oder im höheren Alter auftreten. Betroffene verschlucken sich häufiger, husten beim Essen oder Trinken, vermeiden bestimmte Speisen oder haben das Gefühl, dass Nahrung im Hals stecken bleibt.

Eine logopädische Schlucktherapie kann helfen, das Schlucken sicherer zu machen und Risiken im Alltag zu reduzieren. Dabei werden je nach Befund Übungen, Anpassungen der Ess- und Trinkweise sowie alltagsnahe Strategien eingesetzt.

Schluckstörungen sollten immer ernst genommen und fachlich abgeklärt werden.

Bei einer myofunktionellen Störung arbeiten Zunge, Lippen, Wangen und Kiefer nicht optimal zusammen. Das kann sich zum Beispiel durch eine falsche Zungenlage, Mundatmung, Lispeln oder Zahnfehlstellungen bemerkbar machen.

Die myofunktionelle Therapie trainiert die Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich. Dabei geht es um eine bessere Wahrnehmung, kräftigere Muskulatur und ein harmonisches Zusammenspiel beim Sprechen, Schlucken und Atmen.

Häufig findet diese Therapie auch begleitend zu kieferorthopädischen Behandlungen statt.

Ergotherapeutische Therapien

Ergotherapie kann Kindern helfen, wenn sie Schwierigkeiten in ihrer Entwicklung, Wahrnehmung, Konzentration, Motorik oder Selbstständigkeit haben. Das kann sich zum Beispiel beim Malen, Schneiden, Schreiben, Anziehen, Spielen, Lernen oder im sozialen Verhalten zeigen.

In der Therapie werden Fähigkeiten spielerisch gefördert, die das Kind im Alltag braucht. Dazu gehören Bewegungsplanung, Feinmotorik, Aufmerksamkeit, Körperwahrnehmung und Handlungsplanung.

Ziel ist es, Kinder in ihrer Entwicklung zu stärken und ihnen mehr Sicherheit im Alltag, in der Kita oder Schule zu geben.

Manche Kinder oder Erwachsene nehmen Reize besonders stark, schwach oder ungeordnet wahr. Geräusche, Berührungen, Bewegungen oder visuelle Eindrücke können dann überfordern oder nicht richtig verarbeitet werden.

In der Ergotherapie wird die Wahrnehmungsverarbeitung gezielt gefördert. Dabei kommen Bewegungs-, Körper- und Sinneserfahrungen zum Einsatz, die helfen, Reize besser einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren.

Das kann besonders bei Kindern hilfreich sein, die motorisch ungeschickt wirken, schnell überreizt sind, wenig Körpergefühl haben oder Schwierigkeiten mit Konzentration und Verhalten zeigen.

Feinmotorik beschreibt die gezielten Bewegungen von Händen und Fingern. Sie ist wichtig für viele Alltagshandlungen – zum Beispiel Schreiben, Schneiden, Knöpfen, Basteln, Essen mit Besteck oder den Umgang mit kleinen Gegenständen.

Wenn Kinder Probleme beim Stifthalten, Schreiben, Ausmalen oder Schneiden haben, kann Ergotherapie gezielt unterstützen. Trainiert werden unter anderem Handkraft, Fingerbeweglichkeit, Auge-Hand-Koordination und eine entspannte Stiftführung.

Ziel ist es, alltägliche und schulische Anforderungen leichter bewältigen zu können.

Hirnleistungstraining unterstützt Menschen, die Schwierigkeiten mit Konzentration, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Planung oder Orientierung haben. Das kann nach neurologischen Erkrankungen, Unfällen, bei Demenz, nach einem Schlaganfall oder auch bei Entwicklungs- und Konzentrationsproblemen auftreten.

In der Therapie werden geistige Fähigkeiten gezielt trainiert und alltagsnahe Strategien entwickelt. Es geht nicht nur um Übungen, sondern auch darum, im Alltag besser zurechtzukommen – zum Beispiel beim Planen, Erinnern, Strukturieren oder Durchhalten von Aufgaben.

Nach einem Schlaganfall, einer Hirnverletzung oder bei neurologischen Erkrankungen können Bewegungen, Kraft, Koordination, Wahrnehmung oder Alltagsfähigkeiten eingeschränkt sein.

Die Ergotherapie unterstützt dabei, verlorene oder eingeschränkte Fähigkeiten wieder aufzubauen. Geübt werden zum Beispiel Greifen, Anziehen, Essen, Schreiben, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung oder der sichere Umgang mit Alltagssituationen.

Ziel ist es, größtmögliche Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen.

Chronische oder wiederkehrende Schmerzen können den Alltag stark einschränken. Ergotherapie kann helfen, Bewegungen bewusster wahrzunehmen, Belastungen besser einzuschätzen und schonendere Handlungsweisen zu entwickeln.

Je nach Beschwerdebild können Mobilisation, Wahrnehmungstraining, Entspannung, Wärme- oder Kälteanwendungen, Gelenkschutz, Alltagstraining oder Übungen zur besseren Beweglichkeit eingesetzt werden.

Ziel ist nicht nur Schmerzlinderung, sondern auch ein besserer Umgang mit Belastung im Alltag.

Narben können spannen, schmerzen, verhärten oder die Beweglichkeit einschränken – zum Beispiel nach Operationen, Verletzungen oder Verbrennungen.

In der ergotherapeutischen Narbenbehandlung wird daran gearbeitet, das Gewebe beweglicher zu machen, Spannungsgefühle zu reduzieren und die Funktion der betroffenen Körperregion zu verbessern. Dazu können sanfte Massagetechniken, Mobilisation, Sensibilitätstraining und Anleitung zur Eigenbehandlung gehören.

Ziel ist eine möglichst gute Beweglichkeit und Belastbarkeit im Alltag.

Biofeedback und Neurofeedback sind computergestützte Trainingsverfahren. Beim Biofeedback werden körperliche Signale wie Muskelspannung, Atmung oder Entspannung sichtbar gemacht. Beim Neurofeedback wird die Gehirnaktivität gemessen und dem Patienten über einen Bildschirm zurückgemeldet. Dadurch können Körperfunktionen oder Aufmerksamkeitsprozesse bewusster wahrgenommen und trainiert werden.

Das Verfahren kann zum Beispiel bei Konzentrationsproblemen, Stress, innerer Unruhe, Schmerzen oder neurologischen Einschränkungen eingesetzt werden. Die Rückmeldung am Bildschirm macht Fortschritte sichtbar und kann besonders motivierend sein.

Ziel ist es, Selbstregulation zu fördern und mehr Kontrolle über bestimmte körperliche oder mentale Prozesse zu entwickeln.

Ergänzende Therapien

Musik kann Menschen auf emotionaler, körperlicher und sprachlicher Ebene erreichen. In der Musiktherapie wird Musik gezielt eingesetzt, um Ausdruck, Wahrnehmung, Kommunikation, Entspannung oder Aktivierung zu fördern.

Sie kann besonders hilfreich sein, wenn Sprache schwerfällt, Emotionen schwer auszudrücken sind oder ein anderer Zugang zum Menschen gebraucht wird.

Musiktherapie bedeutet nicht, dass man ein Instrument beherrschen muss. Im Mittelpunkt steht nicht Leistung, sondern Erleben, Ausdruck und Entwicklung.

Bei der Klangmassage werden Klangschalen auf oder in der Nähe des Körpers eingesetzt. Die entstehenden Klänge und Schwingungen können helfen, zur Ruhe zu kommen, den Körper bewusster wahrzunehmen und Entspannung zu fördern.

Sie eignet sich besonders als ergänzendes Angebot zur Entspannung, Stressreduktion und Körperwahrnehmung.

Schröpfen ist ein ergänzendes Verfahren, bei dem durch spezielle Schröpfgläser ein Unterdruck auf der Haut erzeugt wird. Dadurch soll die Durchblutung im behandelten Bereich angeregt und muskuläre Spannung beeinflusst werden.

In der Praxis kann Schröpfen ergänzend bei Verspannungen, Schmerzen oder muskulären Beschwerden eingesetzt werden.

Bei der Elektrotherapie werden schwache elektrische Reize therapeutisch eingesetzt. Je nach Ziel können sie zur Schmerzlinderung, Muskelaktivierung oder Durchblutungsförderung beitragen.

Die Behandlung wird individuell angepasst und kann ergänzend zu anderen ergotherapeutischen Maßnahmen eingesetzt werden.